Moiré im Druck vermeiden.
Saubere Druckbilder ohne Rasterfehler.
Kurz erklärt Moiré ist ein sichtbares Störmuster aus Wellen, Ringen oder Flecken. Es entsteht, wenn sich zwei regelmäßige Raster überlagern – meist das Druckraster mit dem Raster eines bereits gerasterten Bildes.
Das Muster ist nie gewollt, sondern ein Qualitätsproblem bei der Wiedergabe feiner Strukturen. Auf dieser Seite zeigen wir, wie Moiré entsteht, wie du es vermeidest und was zu tun ist, wenn es bereits aufgetreten ist.
Moiré entsteht typischerweise bei
✓ Scans aus Zeitschriften oder Büchern ✓ Stoffen, Karos und Gitterstrukturen ✓ Niedrig aufgelösten Internet-Bildern ✓ Falscher Rasterwinkelung beim Druck
Wie entsteht Moiré im Druck?
Moiré entsteht, sobald zwei regelmäßige Rasterstrukturen aufeinandertreffen. Je ähnlicher sich beide Muster sind, desto stärker wird der Effekt sichtbar. Die häufigsten Ursachen:
Bereits gerasterte Vorlagen Gescannte oder gedruckte Bilder bringen ihr eigenes Raster mit
Falsche Rasterwinkelung Bei der Druckplattenbelichtung entstehen Überlagerungseffekte
Zu niedrige Auflösung Auch falsche Skalierung verstärkt das Störmuster
Feine Linien- oder Textilmuster Karos, Gitter und Stoffstrukturen sind besonders empfindlich
Checkliste: Ist dein Bild Moiré-gefährdet?
Geh dein Motiv kurz durch – trifft einer dieser Punkte zu, lohnt sich ein zweiter Blick vor dem Druck:
□ Das Bild ist ein Scan aus einer Zeitschrift, einem Buch oder einem anderen Druckerzeugnis.
□ Es zeigt feine, regelmäßige Muster – Stoffe, Karos, Ziegelwände oder Gitter.
□ Die Auflösung liegt unter 300 dpi im Zielformat, etwa bei Internet-Bildern.
□ Das Bild wurde stark vergrößert oder anders skaliert als im Original.
Unsicher? Trifft mindestens ein Punkt zu, schick uns das Bild vorab – wir prüfen es kostenlos auf Moiré-Risiko, bevor es in den Druck geht.
So vermeidest du Moiré von Anfang an
1
Verwende Bilder mit ausreichender Auflösung – mindestens 300 dpi im Zielformat.
2
Scanne keine bereits gedruckten Vorlagen mit eigenem Raster, wenn vermeidbar.
3
Bearbeite feine Rasterflächen bei Bedarf mit einem leichten Weichzeichner.
4
Vermeide starke Skalierung von Bildern mit feinem Muster.
5
Überlasse die Rasterwinkelung dem Drucksystem – lege selbst kein eigenes Raster an.
Moiré ist schon sichtbar – was jetzt?
Ist das Muster bereits im Bild erkennbar, gibt es mehrere Auswege:
Auflösung erhöhen oder drehen Ein leichtes Drehen des Bildes verändert die Rasterüberlagerung
Weichzeichner gezielt einsetzen Auf die betroffenen Bildbereiche begrenzt anwenden
Motiv austauschen Bei hartnäckigen Fällen oft die zuverlässigste Lösung
Bei hartnäckigen Fällen Lässt sich das Moiré nicht selbst beheben, unterstützen wir mit grafischer Nachbearbeitung – sprich uns einfach darauf an.
Unsicher, ob dein Motiv betroffen ist? Im Rahmen unseres
kostenfreien Datenchecks prüfen wir deine Druckdaten auf sichtbare Moiré-Risiken, bevor produziert wird.
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